Kaiser Reformer Mensch

Sound­col­la­ge Tur­nier

 

Sound­col­la­ge Jagd

 

Sound­col­la­ge Wirts­haus

 

Sound­col­la­ge Tafel­freu­den

 

prenn_punkt gestal­tet die gro­ße Son­der­aus­stel­lung „Maxi­mi­li­an I. Kai­ser Refor­mer Mensch. Zum 500 Todes­jahr des letz­ten Rit­ters.“ in der Burg Wels. Damit sich die Raum­wir­kung des größ­ten Ori­gi­nal­ob­jek­tes der Aus­stel­lung, der his­to­ri­schen Burg selbst, voll ent­fal­ten kann, wird eine gestal­te­ri­sche und gra­fi­sche Klam­mer für die gan­ze Burg ent­wi­ckelt. Für die gesam­te Aus­stel­lung wird als Leit­far­be weiß/schwarz mit roten Kon­tras­ten gewählt und nimmt damit unauf­dring­lich Bezug sowohl zu Maxi­mi­li­ans Holz­schnit­ten und der noch jun­gen Tech­nik des Buch­drucks als auch zum Pri­vi­leg des roten Sie­gel­lacks, das Maxi­mi­li­an der Stadt Wels kurz vor sei­nem Tod ver­lieh. Zwei gro­ße Erzähl­strän­ge füh­ren durch die Aus­stel­lung  – zum einen die Geschich­te Kai­ser Maxi­mi­li­ans, zum ande­ren die Burg Wels selbst. Optisch erkenn­bar sind die bei­den Erzäh­lun­gen durch gro­ße Text­ta­feln mit schwar­zem Hin­ter­grund zu Maxi­mi­li­an und klei­ne­re Text­ta­feln mit rotem Hin­ter­grund zur Burg.

prenn_punkt insze­niert den Beginn der Aus­stel­lung im Son­der­aus­stel­lungs­raum, der voll­flä­chig mit über­le­bens­gro­ßen Holz­schnit­ten aus dem Weiss­ku­nig gestal­tet ist. Das Zen­trum des Raums bil­den rie­si­ge trans­pa­ren­te Bild­hän­ger mit Por­träts Maxi­mi­li­ans und sei­ner Frau­en. Maxi­mi­lan erzählt hier sei­ne eige­ne Lebens­ge­schich­te und zeigt sich so, wie er von der Nach­welt gese­hen wer­den woll­te. Bewusst sind alle Fens­ter frei­ge­hal­ten, um den Blick auf die Burg selbst zu insze­nie­ren. Auf den Glas­flä­chen sind alle Titel Maxi­mi­li­ans auf­ge­führt – eine iro­ni­sche Zusatz­in­for­ma­ti­on, die gut zur Selbst­dar­stel­lung Maxi­mi­li­ans passt. Durch alle Räu­me im Ober­ge­schoss lei­tet lin­ker Hand über fast 200 m Lauf­län­ge der berühm­te  Tri­umph­zug Kai­ser Maxi­mi­li­ans durch die Aus­stel­lung. Er ist als Foto­ta­pe­te in Über­le­bens­grö­ße aus­ge­führt, bil­det den the­ma­ti­schen Hin­ter­grund zu den wis­sen­schaft­li­chen Inhal­ten und gibt unzäh­li­ge Infor­ma­tio­nen zu Per­so­nen, Leben, Klei­dung oder Bewaff­nung zur Zeit Maxi­mi­li­ans. In eigens ent­wi­ckel­ten Aug­men­ted Rea­li­ty Sequen­zen  erzäh­len sechs Per­so­nen aus dem Gefol­ge Maxi­mi­li­ans aus ihrem Leben. So ler­nen Besu­che­rIn­nen unter ande­rem sei­nen Freund Pol­hei­mer, sei­nen Orga­nis­ten, sei­nen Koch oder einen sei­ner Lands­knech­te ken­nen. Im Erd­ge­schoss sind die fix instal­lier­ten Archi­tek­tur­ele­men­te der Dau­er­aus­stel­lung mit semi­trans­pa­ren­ten Stoff  umspannt. Licht und Schat­ten­spie­le, Sound­col­la­gen und Raum­klang neh­men auf eine vir­tu­el­le Rei­se durch wich­ti­ge Aspek­te aus dem Leben des Kai­sers mit.  Den Abschluss der Aus­stel­lung bil­den trans­pa­ren­te Text- und Bild­hän­ger, die noch ein­mal zusam­men­fas­sen, was von Kai­ser Maxi­mi­li­an bis heu­te geblie­ben ist.