Hoamathaus Altenmarkt 

Oral Histo­ry: Muse­ums­grün­der Kas­par Fritz­wall­ner

 

Grund­ner Krip­pe

 

prenn_punkt ent­wi­ckelt für das bereits 1408 als Berg­knap­pen­un­ter­kunft errich­te­te und spä­ter als Alten­heim genutz­te „Bru­der­haus“ und jet­zi­ge Hoamat­haus Alten­markt ein trans­pa­ren­tes Prä­sen­ta­ti­ons­kon­zept. Sämt­li­che Vitri­nen und sons­ti­gen Archi­tek­tur­ele­men­te sind frei ste­hend, um Ein­grif­fe in die his­to­ri­sche Bau­sub­stanz zu mini­mie­ren. Alle neu­en Ein­bau­ten sind aus rotem MDF – neue Ele­men­te sind damit sofort kennt­lich und fügen sich trotz­dem har­mo­nisch in die his­to­ri­sche Umge­bung ein. Jede Text­ta­fel wird mit  Oral Histo­ry Inter­views ergänzt. Beson­de­res Augen­merk wird dar­auf gelegt, die bestehen­den Räu­me optisch zu ver­grö­ßern und Sicht­ach­sen und Blick­win­kel bzw. Blick­wech­sel ent­spre­chend zu berück­sich­ti­gen. Ins­ge­samt bil­den die vie­len klei­nen Räu­me idea­le, in sich abge­schlos­se­ne The­men­in­seln.

prenn_punkt ent­schei­det sich trotz der klei­nen Räu­me für eine inten­si­ve und span­nungs­ge­la­de­ne Raum­nut­zung. Der Innen­be­reich gewinnt sub­jek­tiv an zur Ver­fü­gung ste­hen­der Flä­che, das Gesamt­erschei­nungs­bild des Hau­ses wird unter­stützt. Besu­che­rIn­nen kön­nen um The­men­in­seln im Raum gehen, locke­re, trans­pa­ren­te Objekt­en­sem­bles regen zur Aus­ein­an­der­set­zung an. Optisch erschei­nen die Objek­te aus allen Blick­win­keln frei ste­hend und sug­ge­rie­ren dadurch hap­ti­sche Nähe, eine Qua­li­tät, die dem Leit­bild des Hoamat­haus Alten­markts ent­spricht.