Charlotte Taitl Haus

Audi­odeskrip­ti­on zur Bio­gra­fie­s­te­le Char­lot­te Taitl

 

Audi­odeskrip­ti­on zur Bio­gra­fie­s­te­le Rudi Feich­t­in­ger

 

Oral Histo­ry: Zeit­zeu­ge Hans Sam­ha­ber, The­ma Flücht­lin­ge

 

In Ried steht ein Haus.
Das Haus heißt Char­lot­te Taitl Haus.
In die­sem Haus hat Char­lot­te Taitl mit ihrer Fami­lie gelebt.
Char­lot­te Taitl war Jüdin.
Sie wur­de des­we­gen umge­bracht.

Heu­te ist das Haus ein Ort zum Erin­nern.
Vor dem Ein­gang ste­hen vie­le Zah­len.
Die Zah­len sind die Geburts­ta­ge und Ster­be­ta­ge von Men­schen.
Von Men­schen, die in Ried umge­bracht wor­den sind.

Der Ort selbst ist ein Raum, der ganz weiß ist.
In die­sem Raum soll man Zeit haben.
Zeit zum Nach­den­ken. Zeit zum Erin­nern.

An der Wand ste­hen Namen.
Die Namen sind von Men­schen, die umge­bracht wor­den sind.
Es gibt auch Säu­len.
Auf den Säu­len ste­hen Tex­te.
Die­se Tex­te erzäh­len von den Men­schen, die umge­bracht wor­den sind.
Sie erzäh­len, wie die Men­schen gelebt haben.
Sie erzäh­len, wie die Men­schen gestor­ben sind.

Es gibt auch einen Infor­ma­ti­ons-Raum.
In die­sem Raum erfah­ren Sie, war­um Men­schen ande­re Men­schen umge­bracht haben.
Sie erfah­ren vom 2. Welt­krieg.
Sie erfah­ren vom Natio­nal­so­zia­lis­mus.
Und was vor fast 80 Jah­ren pas­siert ist.