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Die Welt ein Ambossprenn_punkt Pressetext Am 17. Juli 2006 wurde die erste Sonderausstellung "Die Welt - ein Amboss" des FeRRUM Ybbsitz eröffnet, die bis Januar 2007 zu sehen sein wird. Die Schau greift in drei Themenbereichen Lebensweg, Lebenswerk und Lebensspuren des Schmieds und Künstlers Alfred Habermann auf. Die Ausstellungsarchitektin und Kommunikationskuratorin Doris Prenn konzipierte in enger Kooperation mit Professor Alfred Habermann, der für den wissenschaftlichen Inhalt verantwortlichen Arbeitsgruppe Sonderausstellungen der Marktgemeinde Ybbsitz und der Grafik für "Die Welt ein Amboss" ein in allen Aspekten besucherorientiertes Design. Die klare Ausstellungsgestaltung, durch schlüssig präsentierte Objektensembles erzählte Geschichten, verständliche Texte, gute Grafiken sowie eine schnell erfassbare Informationshierarchie sind dabei die wichtigsten Elemente. Neben dem für die BesucherInnen wichtigen "roten Faden" durch die Ausstellungsinhalte wurde zusätzlich eine aktive Auseinandersetzung zwischen Subjekt und Objekt initiiert. Das harmonische Gesamtdesign stellt eine Verbindung zwischen den Räumen und den Inhalten durch Leitfarbe und Material her. Raumspezifische Grautöne und - passend zum Raumthema - Makromotive aus den Entwürfen Habermanns sind als Symbolträger eingesetzt. Vorherrschendes Material ist Metall, das den Werkstattcharakter unterstreicht und den Objekten gerecht wird. Akustik- und Multimediamodule bauen einen zusätzlichen Spannungsbogen und lenken die Aufmerksamkeit dezidiert an die akustisch unterlegten Stellen. Der allgemeine Klangteppich, der die Geräusche in der Schmiede bei stark abgesenktem Pegel wiedergibt, wirkt auf die BesucherInnen anregend ohne als störend oder romantisierend wahrgenommen zu werden. Bereichs- und punktuelle Akustik verdeutlichen spezifische Unterthemen. Raum- und Bereichstexte auf neutralen Textträgern bieten erste grundlegende Informationen. Vertiefende Informationen erhalten die BesucherInnen über Videosequenzen, Akustik und eine Touchwall. Die Touchwall setzt sich aus einem modularen System von informativen Touchpoints zusammen, die auf Knopfdruck die gewünschten schriftlichen und bildlichen Informationen freigeben. Klare hierarchische Ebenen gliedern jede dieser Einzelinformationen. Interessierte können sich im selbst gewählten Umfang mit Inhalten und Themen des jeweiligen Ausstellungsschwerpunktes auseinandersetzen. Der Gesamteindruck einer stark abstrahierten Schmiedewerkstatt, wird durch essenartige herabhängende Vitrinen und ein an das Schmiedefeuer erinnerndes Orientierungsband verstärkt. Die Diashow zu Alfred Habermanns sowie fünf Videosequenzen mit typischen Schmiedetätigkeiten komplettieren die Ausstellungsinhalte optisch. |
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