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Friends of Fairness Award 2007prenn_punkt Pressetext Zu den bisherigen Auszeichnungen mit denen Projekte von prenn_punkt buero fuer kommunikation und gestaltung - vor allem für ihr universelles Design - bedacht wurden, reiht sich nun auch mit einer Nominierung und der Auszeichnung des Siegerprojektes der Wanderpreis "Friends of Fairness". Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ausgelobte Preis stand 2007 unter dem Motto "InnovativeTechnologien für einen barrierefreien Tourismus". Mit dem Wettbewerb will das Ministerium seit einigen Jahren die Tourismuswirtschaft zu barrierefreien Lösungen, die über die Erfüllung der gesetzlichen Auflagen hinausgehen, anregen. Ziel der Auszeichnung ist es, besonders innovative Projekte, die eine Teilhabe aller Menschen ermöglichen, zu würdigen und als nachahmenswert zu empfehlen. Staatssekretärin Christine Marek nahm am 26. November 2007 in den Räumlichkeiten des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit die Ehrung vor. Aus den eingereichten barrierefreien Tourismusangeboten waren fünf durch die Fachjury nominiert worden, die mit Ehrenurkunden ausgezeichnet wurden. Dem Siegerprojekt wurde der Wanderpreis - ein Kristallobjekt im Wert von 20.000 Euro - zuerkannt. Mit den Ausstellungen "Wert des Lebens" im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim und "Rieder Stadtgeschichte" im Innviertler Volkskundehaus wurden zwei barrierefreie Inszenierungen von Ausstellungsarchitektin und Kommunikationskuratorin Dr. Doris Prenn ausgezeichnet. Die Ausstellung "Wert des Lebens" Schloss Hartheim wurde nominiert und mit einer Ehrenurkunde bedacht. BesucherInnen wird im Schloss Hartheim uneingeschränkter Zugang zu den gebotenen Informationen ermöglicht. Dazu gehören Zuspielungen in Gebärdensprache für Menschen mit eingeschränktem oder fehlenden Hörvermögen sowie Tastobjekte und Texte in Braille für blinde Menschen. Die sensible Umsetzung bedeutet zugleich einen Mehrwert für das Gesamtkonzept wie auch für jene BesucherInnen, die das für spezielle Bedürfnisse aufbereitete Angebot ursprünglich nicht benötigen. Der von der Firma Swarovski gespendete Wanderpreis wurde an die Ausstellung "Rieder Stadtgeschichte" im Innviertler Volkskundehaus verliehen. prenn_punkt entwickelte für den rechteckigen Museumssaal ein in konzentrischen Kreisen angelegtes Ausstellungskonzept, das auf physisch und inhaltlich barrierefreien Zugänge gleichermaßen setzt. 18 Meilensteine markieren die Rieder Stadtgeschichte, auf 34 m Zeitband werden 900 Jahre Stadtentwicklung komprimiert dargestellt. Ausgezeichnet wurde das gezielt in die Ausstellung integrierte multisensorisches Leitsystem, das durch moderne technische, taktile und audiophone Hilfsmittel ermöglicht wird. Die integrative Realisierung wurde mit dieser Ehrung vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit als grundlegend und vorbildlich für einen barrierefreien Kultur- und Städtetourismus gewürdigt. prenn_punkt setzt im Ausstellungs- und Vermittlungsbereich seit Jahren neue Standards, die mehr bieten als gesetzlich geforderte Lösungen für Bewegungsbeeinträchtigungen. Die Vermittlung von Ausstellungsinhalten an gehörlose, sehbehinderte und blinde oder mental beeinträchtigte Menschen bedarf einer sensiblen Implementierung an diese speziellen Bedürfnisse angepassten Lösungen in das Gesamtkonzept. Auszeichnungen wie der zuletzt verliehene Preis "Friends of Fairness" sowie die Nominierung eines weiteren Projektes unterstreichen die Qualifikation von Dr. Doris Prenn im Bereich der barrierefreien Ausstellungsarchitektur im Sinne eines universellen Designs und der ganzheitlichen Vermittlung von Inhalten. |
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