Aliens
Pflanzen und Tiere auf Wanderschaft
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inszeniert im Landesmuseum Niederösterreich die Sonderausstellung
"Aliens". Neobiota sind jene Tiere, Pflanzen und Pilze, die nicht
ursprünglich in ihren heutigen Verbreitungsgebieten heimisch waren,
sondern vom Menschen absichtlich oder unbemerkt eingeführt wurden
oder eigenständig zugewandert sind.
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präsentiert das Alien-Thema als Flughafen. Die Besucherinnen betreten den
Sonderausstellungsteil durch ein Scanner-Gate, das den Reiseantritt der
Aliens markiert. Das Leitsystem durch die Ausstellung greift die klaren
Beschilderungen von Flughafenarealen in großen Schriften und deutlichen
Richtungspfeilen auf. Die einzelnen Ausstellungsbereiche sind in
strahlenden Leitfarben gehalten, die eine optische Abgrenzung der Inhalte
erleichtern.
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leitet vom schwarzen Vorraum, der den BesucherInnen die Klassifikation
der Neobiota mit einem Klappenssystem und somit die bedarfsorientierte
Information ermöglicht, zu Ausbreitungsmechanismen, Zuwanderern und
Rückwanderern, die im im leuchtend gelben Ton gehaltenen Gang gezeigt
werden. Der Gang ist mit dem Makrofoto eines Flugzeugs zugleich die
Flughalle der gebietsfremden Lebewesen. Der Hauptraum ist den
Einwanderern in Österreich gewidmet. Grün (Pflanzen), türkis
(Wasserlebewesen), violett (Wirbeltiere), magenta (Wirbellose) und
anthrazit (Krankheitserreger) gliedern den Hauptbereich der
Sonderausstellung optisch und schaffen atmosphärisch ebenso stimmige wie
abgeschlossene Areale. Makromotive als Hintergrundfolie greifen das
jeweilige Thema optisch auf und ermöglichen BesucherInnen eine
unaufdringliche Zuordnung der Objekte und Inhalte zum jeweiligen
Schwerpunktthema.
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vor allem durch die Verwendung von Anthrazit im kleinsten Raum und mit
einer Aufnahme unter dem Rasterelektronenmikroskop einen ernsten
Raumeindruck. Die Statements von drei WissenschaftlerInnen zu Parasiten
und Krankheitserregern werden dadurch optisch unterstrichen. Die in
Serie geschalteten hochformatigen Monitore spielen nacheinander die
aufgezeichneten Statements ab. Den Schlusspunkt jeder Zuspielung bildet
der vermeintliche "Blickkontakt" des Sprechenden zum nächsten Monitor,
was wiederum den Start der im Uhrzeigersinn ablaufenden Videosequenz am
nächsten Monitor bedeutet. Die in der Raummitte stehenden oder sitzenden
BesucherInnen erhalten dadurch den Eindruck, sich mitten in einer
Diskussion zu befinden.
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schließt die Inszenierung
mit drei mit passenden, flächendeckenden Fotos überzogenen Kuben, die
die Themenkreise Klimaschutz, Naturschutz und Parasiten aufgreifen. Ein
Stimmensimulator verschafft den BesucherInnen zuletzt noch einen
akustischen Eindruck zugewanderter Tiere.
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