News

Buero

Ausstellungen

GotikSchätze

Stadtgeschichte Ried

Bauern drent und herent

Stadt.Menschen.Leben

Kinder der Wüste

Im Schweiße Deines...

Die Welt ein Amboss

Ein Fest für die Sinne

Wochenend' & Sonnenschein

Mammut, Mensch & Co.

Künstler.Leben

Bauernmuseum Mondseeland

Kunst der Jagd

Ameisen

Email - Glas auf Stahl

Erzherzog Johann

WunderWeltWald

Rotkäppchen und ...

Aliens

Mineralogie

Renaissance und Reformation

Schiffer.Händler.Salzer

Bienenstock

150 Jahre NÖLandtag

Rechtsgeschichte & Folter

Verbündet Verfeindet Verschwägert

Egon Schiele

Projekte

Barrierefreiheit

Design

Vermittlung

Lehre

Kontakt

Home

Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer
Schloss Pöggstall

prenn_punkt übernimmt die Neugestaltung des Museums für Rechtsgeschichte im runden, ehemaligen Kanonenrondell von Schloss Pöggstall.  dabei werden architektonische Ausstellungselemente bewusst zurückhaltend eingesetzt, um den ungewöhnlichen Raum und Inhalt optimal wirken zu lassen. Für den gesamten Ausstellungsbereich werden Leitmaterialien und Leitfarben definiert, die für das übergeordnete Thema stehen und als neutraler Hintergrund weder von den Objekten noch den Inhalten ablenken, sondern diese bestmöglichst und unaufdringlich unterstützen sollen. Ruhiges Schwarz wird mit lebendigen Akzenten in Weiß und Rot ergänzt.

prenn_punkt empfängt BesucherInnen bereits im Eingangsbereich mit der Silhouette eines Richters, die durch die Ausstellung leitet. Entlang des weiten Kreisbogens der Außenwand zieht sich ein durchgängiges Grafikband quer durch alle Räume, setzt die einzelnen Themenbereiche in Szene, schafft Übergänge sowie Zusammenhänge und strukturiert den Ausstellungsrundgang.

prenn_punkt wählt für jeden Themenbereich einen prägnanten Holzschnitt aus, der als leitendes Makromotiv den Hintergrund bildet. Dieses Makromotiv steht für das übergeordnete Thema und unterstützt auf nonverbaler Ebene ein Verständnis der Inhalte. Das Grafikband dient als Orientierungs- und Leitsystem und ist Träger für Scans der Originaldokumente, die aus konservatorischen Gründen nicht vor Ort präsentiert werden können.

prenn_punkt legt besonderes Augenmerk darauf, Inhalte nicht simulierend oder geisterbahnhaft zu inszenieren, sondern BesucherInnen durch klare Szenografien zum Nachdenken anzuregen. Die großen Vitrinen erlauben auf mehreren Ebenen ungewöhnliche Einblicke der präsentierten Objekte. Semitransparente Fahnen mit Silhouetten von Richtern, Verbrechern und Henkern sowie historischen Zitaten strukturieren die Räume und lassen die Raumwahrnehmung unter immer neuen Blickwinkeln erleben. Eine Touchwall mit fünf Touchpoints gibt interaktive Einblicke in das Leben eines Scharfrichters. Zusammengefasst werden die präsentierten Themenbereiche Sammlungsgeschichte, Entwicklung der Rechtsgeschichte, Ehrenstrafen, Verwahrstrafen, Leib- und Lebensstrafen sowie Hexen von den Moritaten, die mit einem attraktiven Diorama den Abschluss der Ausstellung bilden.

Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer
Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Fahnen Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer
Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Wandzitat Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer
Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer
Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Moritatentheater Museum für Rechtsgeschichte und Folterkammer Makromotiv

© prenn_punkt buero fuer kommunikation und gestaltung